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     Über mich
Natürlich werde ich keine allzu persönlichen Details hier veröffentlichen, aber dennoch möchte ich hier die Möglichkeit geben, sich durchaus schon einen kleinen Eindruck über meine Persönlichkeit zu machen. Denn neben meinem Dasein als Webmasterin dieser Internetpräsenz bin ich in erster Linie ein Mensch. Ich mache mir meine eigenen Gedanken und bilde mir auch meine eigene Meinung und habe darüber hinaus auch keine Probleme damit, diese frei zu äußern.
Trotz oder gerade aufgrund der Tatsache, dass ich noch recht jung bin und dazu in einer Familie aufwuchs, in der ich keinen großen gesellschaftlichen Zwängen ausgesetzt war, habe ich - und nicht nur was die Fotografie anbelangt - meine eigene Sicht der Dinge entwickelt und lasse mir nicht die Meinung und die Geschmäcker anderer Menschen aufdrängen. Gerne diskutiere ich und bin auch stets bemüht, mich in mein Gegenüber hineinzufühlen, es lässt mich jedoch übel aufstoßen, wenn sich andere quer stellen, wenn das was ich sage und tue nicht dem entspricht, was man von mir erwartet. Dass heute nichts und niemand selbstverständlich ist, scheinen allzu viele Menschen in unserer Gesellschaft leider vergessen zu haben. Doch, eine ganz liebe Freundin von mir sagte einmal:

"Man darf nichts verlangen, man kann nur Wünsche äußern..."


Wie recht meine Freundin (Bussi an Dich!) doch in dieser so simplen Äußerung hat, wird mir jeden Tag auf das Neueste bewusst. Nicht nur im Umgang mit Menschen, sondern vielmehr, da ich das große Glück habe, mit wundervollen Wesen zusammenzuleben, die einem genau dies jeden Tag, jede Stunde, jede Minute mit jeden Blick wieder und wieder vor Augen halten: Tiere!

Tiere sind mir, neben meiner Familie, das Wichtigste in meinem Leben. Schon seit ich denken, fühlen und handeln kann, lösen Tiere in mir genau die Gefühle aus, die manche zu bedauernde Menschen ihr Leben lang vergeblich unter ihresgleichen suchen. Bittere Enttäuschungen, Demütigungen, Stress, Ärger, Hektik, Kummer und Gewalt; all dies sind schmerzhafte Erfahrungen, die wohl jeder Mensch in seinem Leben mit anderen Menschen macht. Natürlich durchlebt man auch hier miteinander schöne, aufregende und würdevolle Zeiten, allerdings neigen wir Menschen meist dazu, das Negative eher in Erinnerung zu halten, als das Positive. Um so erstaunlicher ist es dann doch gerade für viele einsame, sensible, schüchterne, alte, kranke, oft auch gesellschaftlich nicht anerkannte Menschen, dass es doch Leben auf diesem Planeten gibt, das einen auch über sämtliche Grenzen hinaus akzeptiert und liebt, wie man ist. Sie lieben einen dafür, wer man ist. Und wieder lautet die Antwort: Tiere!

"Dass mir das Tier das Liebste sei, Sagst Du, oh Mensch, sei Sünde? Doch das Tier blieb mir im Sturme treu, Der Mensch nicht mal im Winde!"
(Franz von Assisi)


Von Tieren wurde ich noch nie enttäuscht, Tiere verzeihen, sie sind nicht nachtragend, fassen schier endloses Vertrauen, sie sind aufrichtig, sie beschützen und pflegen ihre Menschen, oft auch bis über den Tod hinaus. Ihre Gegenwart macht einfühlsame Menschen glücklich, sie sind sensibel und können sogar bei schweren Krankheiten den Heilungsprozess erleichtern durch ihre bloße Zuneigung. Sie arbeiten für den Menschen und dies tun sie mit Fleiß und tierischem Verstand. Die Bindung zwischen Menschen und Tieren kann enorm stark sein. Auch wenn ich meine Mitmenschen über alles liebe, pflege ich immer zu sagen, dass die Liebe, die einem ein Tier entgegenbringen kann, dort erst richtig beginnt, wo die Liebe unter Menschen schon längst aufhört.

Natürlich sind mir die liebsten Tiere meine eigenen Haustiere. Unser Hund, oder vielmehr, unsere Hunde (denn natürlich ist unser leider verstorbener Schäfi-Mix Elko ein ganz wichtiger Teil in meinem Leben und nach wie vor verbindet mich eine ganz enge Bande mit diesem wundervollem Tier) und meine Vögel (und auch hier natürlich nicht nur die Lebenden, sondern auch die, die ich im Laufe der Zeit habe loslassen müssen, die aber noch immer in meinen Erinnerungen weiterleben und dadurch unsterblich geworden sind). Weil mir diese Tiere so viel bedeuten und weitere Ausführungen hierzu den Rahmen meiner Über mich-Seite schlicht sprengen würden, bekommen meine Tiere hier auf meiner Internetseite ihre eigenen Bereiche. An dieser Stelle lade ich Sie herzlich ein, sich auch auf den für meine Tiere eingerichteten Unterseiten umzuschauen, denn dort erhalten Sie wohl den besten Eindruck darüber, wie wichtig mir diese Tiere sind.

Die größte meiner tierischen Leidenschaften packte mich schon im frühen Kindesalter. Bereits im Alter von drei Jahren büchste ich meinen Eltern aus und krabbelte unter den Zäunen durch auf die Weide unserer Nachbarn. Dort standen damals ein paar Pferde von denen ich gleich beim ersten Anblick fasziniert war. Ohne Scheu und ohne Berührungsängsten vor diesen doch sehr überdimensionalen Tieren krabbelte ich unter den Bäuchen der Tiere umher, stellte mich an deren Beinen auf, um ihnen nahe zu sein, streichelte und tätschelte sie, als sei dies das Selbstverständlichste und Natürlichste auf der Welt. Was meinen Eltern die Panik ins Gesicht schrieb und den Atem stocken lies, zauberte mir hingegen schlicht ein Lächeln und Strahlen ins Gesicht, das mich auch heute noch im U;mgang und in Gedanken an Tiere begleitet. Keine Frage, Tiere haben mein Leben besonders geprägt. Ein Leben ohne sie wäre für mich nicht nur unvorstellbar, sondern mit Sicherheit auch gar nicht möglich.

Woher genau meine tierische Verrücktheit stammt, ist bis heute eigentlich nicht ganz geklärt. Meine Brüder hielten zwar auch in jungen Jahren Wellensittiche als Haustiere, so vernarrt wie ich waren sie jedoch nie. Oft habe ich kranke oder verletzte Tiere mit nach Hause geschleppt, diese in meiner Obhut gepäppelt und gepflegt. Ob kleine Singvögel, Tauben, Igel oder sogar Krebse aus dem See. Die Hunde in der Nachbarschaft wurden regelmäßig von mir Gassi geführt und mehr als einmal "schmuggelte" ich heimlich mal hier und da eine Katze oder mal eine komplette Schneckensammlung in unsere Wohnung (sehr zum Leidwesen meiner Mutter).

Oft schon wurde ich gefragt, wieso es bei mir denn nie zu einem eigenen Pferd gekommen ist. Die Antwort darauf ist mir heute einleuchtender denn je. Denn schon alleine aufgrund der Tatsache, dass die Haltung eines Pferdes ein hoher Kostenaufwand ist, lässt mir schlicht keine Möglichkeit dazu. Noch dazu fehlt mir das nötige Know-How, ich wäre somit auf die Hilfe Dritter angewiesen und seitdem ich berufstätig bin, fehlt mir auch die Zeit, mich angemessen um ein solches Tier kümmern zu können. Darüber hinaus käme für mich nur eine adäquate Haltung im Offenstall in Frage und solche Offenställe sind in meiner Region leider sehr rar gesäht.
Die Reiterei selber habe ich schon vor etlichen Jahren aufgegeben und die zunehmenden Rückebeschwerden lassen mir momentan auch keinen Spielraum zu einem Wiedereinstieg. Ich lasse es mir aber bei entsprechendem Angebot bei Fototerminen durchaus nicht nehmen, das eine oder andere Pferd mal "Probe zu sitzen".
Ein großer Wunsch von mir ist es, irgendwann einmal das Fahren einer Kutsche zu lernen. Seit einiger Zeit begeistere ich mich immer mehr für das Fahren im Pferdesport. Das Fahren zu erlernen reizt mich sehr und sobald ich die nötigen finanziellen Mittel habe, werde ich dieses Vorhaben auch entsprechend in den Angriff nehmen. Die Reiterei fehlt mir schon, aber ich habe eine passende Möglichkeit gefunden, Kontakt mit den Tieren zu haben und mir ( sowie natürlich auch für die Besitzer / Reiter / Züchter / Halter) wunderschöne Erinnerungen zu schaffen an die herrlichen Equiden: die Fotografie!

Den Weg zu meinem mittlerweile ausgeprägtesten Hobby, welches ich nun auch zum Nebenerwerb gemacht habe, fand ich über Umwege. Denn vor einigen Jahren sammelte ich Pferdepostkarten aus aller Welt und bei Betrachtung der unzähligen wunderschönen Pferde, fotografiert von weltweit bekannten Fotografen, wuchs auch in mir der Wunsch, irgendwann einmal Karten nach eigenem Motiv in den Druck zu geben. Und so landete ich schließlich selbst hinter dem Sucher. Zunächst nur hinter einer simplen analogen Kompaktkamera, mittlerweile bin ich jedoch im Besitz einer analogen und einer digitalen Spiegelreflexkamera inkl. Wechseloptiken etc. Wie Sie sich sicherlich denken können, sind Tiere (insbesondere Pferde und Hunde) meine Hauptmotive, aber seit der Digitalisierung meines Hobbies leiste ich mir immer öfter Ausflüge in die Natur, um die wunderschöne Landschaft, Flora und Fauna meiner Heimat bildlich festzuhalten. Einige von diesen Fotos wird man in Zukunft auch hier zu sehen bekommen.
Wenn Sie an weiteren Informationen zu meiner Fotografie-Leidenschaft interessiert sind, schauen Sie doch mal in die Fotogalerie oder auf meine Foto-Homepages www.pferdefotografin.com und www.kreis-soest-events.de.

Weiterer, nicht unerheblicher Teil meines Lebens, ist die Musik. Mit Musik geht vieles leichter. Wann immer es mir erlaubt ist, läuft bei mir das Radio oder es ertönt Musik über die Anlage. Geschmacklich bin ich hier - wie sonst auch - kaum gebunden. Musik kann Emotionen leiten, sie kann fröhlich oder nachdenklich stimmen. Oder vielleicht wählt man die Musik auch danach aus, ob man fröhlich oder nachdenklich gestimmt ist. Egal, von welcher Seite man es aus betrachtet. Die internationalste aller Sprachen ist und bleibt Musik. Und noch dazu ist es die schönste Sprache der Welt.

Beruflich bin ich seit 2002 als Rechtsanwaltsfachangestellte tätig und konnte im Sommer 2005 erfolgreich meine Abschlussprüfung bestehen. Diese Tätigkeit gibt mir viel Verantwortung und Eigenständigkeit, noch dazu macht sie mir auch sehr viel Spaß. Allerdings fordert diese Verantwortung auch einen gewissen Idealismus, Ruhe, Konzentrationsfähigkeit und Einfühlsamkeit. Voraussetzungen, die mich auch im privaten Bereich stets begleiten.
In meiner verbleibenden Freizeit schreibe ich noch ganz gerne E-Mails und Briefe, koche gerne zu entsprechenden Anlässen, male / zeichne (auch hier sind Pferde mein Hauptmotiv), gehe auch mal ganz gerne ins Kino und genieße (bei entsprechendem Wetter) die langen Spaziergänge mit dem Hund. Seit dem letzten Sommer gehöre ich zu denen, die sich mit zwei Stöcken bewaffnet, watschelnd durch die Natur der Gemeinde Möhnesee bewegen. Ich habe als sanfte und schonende Bewegungsform das Nordic Walking (oder Stick Walking) für mich entdeckt. Während der Sommermonate fahre ich fast täglich an den See zum Schwimmen und gehe viel mit dem Hund spazieren in den lauen Abendstunden. Während der Winterzeit laden die Temperaturen und das fehlende Licht nicht gerade zu derartigen Aktivitäten ein, soweit es mir jedoch möglich ist, versuche ich, zumindest die Wochenenden dazu zu nutzen, Zeit mit dem Hund draußen zu verbringen, im Garten und in den Feldern rund um unser Dorf.
Unsere Region läd zu solchen Aktivitäten immer besonders ein. Im Herzen Westfalens liegt die Gemeinde Möhnesee nahe der Kreisstadt Soest (Sost mit langem o gesprochen, das zugefügte e - auch westfälisches Dehnungs-e genannt - wird nicht ausgesprochen und ist auch nicht als Ummlaut zu verstehen, es heißt also auch nicht Söst), umrandet von der Soester Börde und dem Sauerland. Am Nordrand des Sees erhebt sich der Haarstrang, eine Erderhebung (von einer Bergkette kann man bei den geringen Höhenunterschieden wohl nicht sprechen), die vom Ruhrgebiet aus bis nach Kassel reicht. Vom Haarstrang aus den Blick gegen Norden gerichtet erhält man bei klaren Sichtverhältnissen einen tollen Blick über die flache Soester Börde und das Münsterland. Am Horizont kann man von hier aus sogar den Teutoburger Wald erkennen. Im Süden blickt man auf das Möhnetal mit dem Möhnesee, der unserer Gemeinde ihren Namen gibt. An seinem Rücken erhebt sich der Naturpark Arnsberger Wald. Ab hier heißt es "Willkommen im Sauerland"...
Eine einzigartige Natur, geprägt durch ihre Artenvielfalt, geschmückt und gekennzeichnet durch riesige Fälder in der Soester Börde und dichte Nadelwälder im Sauerland. In unserer Gemeinde findet man von beidem etwas. Weite Raps- und Getreidefelder, Zuckerrübenanbau, der legendäre grüne Sandstein, der die Architektur der Region enorm beeinflusst hat und sich unter anderem in den Mauern der Wiesenkirche zu Soest und in der Drüggelter Kapelle in unserem Nachbarort Delecke wiederfindet.
Historisch können Interessierte hier auf langen Pfaden wandeln, die Natur erleben und genießen, Ausflüge zu Fuß, mit dem Rad oder auch zu Wasser machen und den Tag gemütlich in einem der unzähligen Restaurants, Cafés oder Bars mit Blick auf den See ausklingen lassen. Insbesondere in den Sommermonaten zieht es insbesondere gestresste Großstädler (insbesondere aus dem Ruhrgebiet) in unser Erholungsparadies.
Wie schön meine Heimat ist, lässt sich jedoch nur auf eigene Faust erfahren. Wenn ich Sie nun mit meinen Erzählungen neugierig gemacht habe, schauen Sie sich doch mal unter meinen wichtigen Links um. Dort erhalten Sie viele Informationen über meine Heimatregion. Und wenn Sie dann Interesse haben, besuchen Sie meine Gemeinde doch einfach einmal. Es ist wirklich wunderschön hier.

Ich hoffe, Ihnen nun einen kleinen Einblick in mein Leben gegeben zu haben. Nun haben Sie auch noch die Möglichkeit, meine größten Schätze, meine Tiere, kennen zu lernen.

www.sabinehagedorn.de